Ums Eck umi gschaut

Menschen im und rund ums Salzkammergut

Die Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ gibts bis Jahresende 2020 jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 8 – 9 Uhr, dann wieder „normal“ nur jeden 1. Sonntag, im Freien Radio Salzkammergut (FRS). Die Themen für die Sendung wähle ich nach verschiedenen Kriterien aus und versuche diese Informationen in eine „gemütlich anhörbare“ Sendung zu verpacken. Regionalität ist mir genau so wichtig, wie auch über „den Tellerrand hinaus“, also „ums Eck umi“ zu schauen. Und natürlich Musik aus den Bereichen Volksmusik, Chor- und Blasmusik, die möglichst zum Thema passen soll. Genau wie auch die fixen Beiträge vom Heimatdichter Karl Pumberger-Kasper aus dem Innviertel. Die „Altbadseer“ sind für die Sendungs-Kennmelodie zuständig!
Als Hobby-Radiomacher schreibe ich natürlich das Konzept und den Fragenkatalog selber, bei den Interviews gehts meist wirklich locker zu, grad so, als würden wir tatsächlich beim Frühstückskaffee sitzen.
Danach gehts ins Studio, nein nicht ins professionelle Radiostudio, nein, zu Hause bei mir mache ich die Sendung fertig. Dazu wird über ein spezielles Musikbearbeitungsprogramm das Interview eingespielt, meine eigenen Kommentare und nachträgliche Moderationen aufgenommen und natürlich die passende Musik aus meinem derzeit rund 7.000 Musikstücke (Tendenz stark steigend) umfassenden Privatarchiv ausgesucht und platziert. Tonabstimmung mit möglichen Überblendungen werden während des Sendungsbaus (Schnitt) erledigt und mit ein bißchen Erfahrung trifft man dann das Ende bei 1 Stunde und 5 Minuten. Etwas ungut, denn mir bleiben maximal 59 Minuten und 45 Sekunden für die Sendung, weshalb dann da oder dort noch was „weggeschnitten“ werden muß. Und mir tut das immer weh, wenn ich was wegschneiden muß, denn für mich ist jedes Interview extrem wichtig und auch ein Musikstück abschneiden, das gibts nur im extremen Ausnahmefall.
Ist die Sendung dann soweit fertig, wird sie von mir noch einige Male in Ruhe angehört, wenn nötig, noch einmal aufgemacht und korrigiert, ansonsten wir sie als „mp3“ verpackt und 3-4 Tage vor Sendetermin ans Sendestudio nach Bad Ischl geschickt. Dort gibt es nette und fleißige Kolleginnen und Kollegen, die die Sendung auf den Sendeserver stellen, in die Senderwebseite noch zusätzliche Informationen und vielleicht auch noch ein Bild stellen und dann kann es Sonntag werden.
Pünktlich um 8 Uhr kommt dann noch ein „Jingle“, der die Automation auslöst und von der „Bandmusik“ auf „Programm“ umstellt, die „Altbadseer“ die Kennmelodie aufspielen und ich Sie herzlich begrüße, währenddem ich in der Realität zu Hause mit meiner Gattin beim Frühstück sitze und noch einmal „Ums Eck umi g’schaut“ höre.

Kommentare sind geschlossen.