Mitwirkende

Nichts geht ohne Mitwirkende

Nach knapp 50 Sendungen kommen ganz schön viele Mitwirkende zusammen, die es unmöglich ist, alle anzuführen. Dennoch möchte ich einmal einen Anfang machen und vorerst ohne bestimmte Reihenfolge, Mitwirkende meiner Sendungen hier anzuführen bzw. kurz vorzustellen:

Wiegenlieder CD von FreiklangFreiklang - Gesangsensemble NiederösterreichDas Vokalensemble Freiklang aus Niederösterreich, das in meiner Weihnachtssendung 2020 erstmals eingespielt wurde. Nur wenige Tage alt ist die CD der drei Damen, jede mit hochkarätiger musikalischer Ausbildung, was man auch vom ersten bis zum letzten Takt deutlich hört. Aber ich denke, es ist nicht nur die Ausbildung, sondern vielmehr noch die Charakteristik und die einfühlsame Art der 3, die jede ohne die andere „eh nicht können“. Hiebei ist das nicht nur auf das Singen bezogen, sondern auch auf die Freundschaft dieses Kleeblattes, das selbst mit 3 Blättern ein besonderes ist! (Foto: Andreas Ploderer)
CD – ein unbedingtes MUSS – einfach erhältlich über die Freiklang-Webseite und über Facebook!

Im Regelfall Altbadseer-Musibeginnen alle meine Sendung mit der Kennmelodie, ausgenommen „Extra“-Sendungen, „Spezial“-Sendungen oder die Sendungen im Advent. Vor der ersten Sendung suchte ich nach einer passenden Melodie und war überraschend schnell auf die Altbadseer-Musi gekommen, eine kurze Rückfrage bei denen und schon war dieser Punkt für mich positiv erledigt. Seitdem beginnen meine Sendungen mit dem Stück „Lustige Musikanten“ und der Altbadseer-Musi.

Werkskapelle ZeltwegDas erste Musikstück in meiner 1. Sendung im April 2018 war der Marsch „Mein Heimatland“ von Sepp Neumayer, interpretiert von der Werkskapelle Zeltweg, unter dem damaligen Kapellmeister Willi Kremser. Musikverein ReindlmühlDies darum, weil ich bei Willi Kremser einst Klarinette lernen durfte und ab dem 3. „Lehrjahr“ bei der Werkskapelle Zeltweg mitspielen durfte, gleich vom Anfang an auf der 2. Klarinette. Den Abschluß dieser Sendung bildete die „Brinpolka“, die mir auf einer CD vom Musikverein Reindlmühl zur Verfügung stand.

Karl Pumberger-KasperSeit meiner 1. Sendung am 1.4.2018, begleitet mich auch ein Mensch, den ich mittlerweile sehr gut kennenlernen durfte, der mir bis heute treublieb und meine Sendung immer wieder mit seinen unverkennbaren humoristischen Einlagen bereichert: Karl-Pumberger-Kasper, Heimatdichter aus dem Innviertel mit einer seiner Geschichten „Über s’Sitzn und s’Essn“, mit einer Aufnahme aus seiner CD „Bordunmusik & lustige Geschichten in Innviertler Mundart“.

Jagdhornbläser Wimsbach NeydhartingIn meiner 2. Sendung, am 6. Mai 2018, war ich in Altmünster im SOS-Kinderdorf und wurde hier herzlich vom Dorfleiter Gerhard Pohl und stellvertretend für alle Kinderdorfmütter, von Birgit Schramayer, herzlich begrüßt. Höchst interessant, einmal da hineinzuschauen und sich ein Bild davon machen, welch schöne Aufgaben auf alle Beteiligten hier warten. Musikalisch umrahmten u.a. die Jagdhornbläser Wimsbach Neydharting die Sendung mit dem  Reisetbauer Marsch.

Sašo Avsenik am Feldbauernhof am AtterseeUnd schon kam ein ganz aktueller Termin auf mich zu: Die Oberkrainer spielen am Attersee! Am 9. Mai 2018, beim Feldbauernhof in Steinbach am Attersee spielte Sašo Avsenik mit seinen Oberkrainer – und ich durfte die Reportage machen, grad einmal seit 2 Monaten als freier Radiomacher beim FRS. Der quasi Live-Mitschnitt wurde am 20.5.2018 als 1. „Ums Eck umi g’schaut“ – EXTRA ausgestrahlt.

Mit Sašo Avsenik beim Interview über Opa Slavko AvsenikSlavko Avsenik, der Original Oberkrainer, Opa von Sašo Avsenik, war im Mittelpunkt meiner Juli-Sendung, denn es jährte sich der Todestag dieses großen Musikanten zum 3. Mal. Es war mir ein tiefes Bedürfnis, ihm zu Ehren eine Memoriam-Sendung zu gestalten, wozu ich selbst nach Begunje, den Heimatort von Slavko, reiste. Und wieder war es Sašo Avsenik, der mir als kompetenter Ansprech- und Interviewpartner viel über seinen geliebten Opa erzählte.

Krauhölzlmusi - QuerfeldeinIm ausgehenden Sommer 2018 machte ich mit meiner Sendung in Ohlsdorf Station. Da gibt es die Ordination vom Praktischen Arzt Dr. Kurt Hochrainer, der in Pension gehen möchte, aber vorher noch auf der Suche nach einem Nachfolger ist. Da ist es gut, wenn man zwischendurch gute Volksmusi hören kann und die vermeidbaren Hindernisse vergißt. Die Krauhölzl Musi spielte für uns das Stück „Querfeldein“ und ließ uns für Momente die Realität vergessen.

Moderator Max Neuböck - Freies Radio SalzkammergutAm letzten September-Tag 2018 war es dann Zeit für eine zweite EXTRA-Sendung: Max Neuböck, Moderatorenkollege der „Gmiatlichen Stund“ im Freien Radio Salzkammergut feierte seinen 70. Geburtstag. Anlaß genug, dem Max eine eigene Sendung zu widmen – von mir dem frischgebackenen Radiomacher für den „alten Radio-Hasen“. Max trug es mit Fassung :-).
Seine liebenswerten Bemerkungen, seine Essen-Empfehlungen und seine wohlüberlegte Auswahl an echter Volksmusik, vorwiegend aus dem Inneren Salzkammergut, machen den Max zu einer unverzichtbaren Stütze bei unserem kleinen aber feinen Sender.
Da diese Sendung doch eher persönlichen Charakter hat, wurde auf die Möglichkeit des Nachhörens auf meiner Webseite verzichtet.

Helmut Pichler bei den NaturvölkernAm 7. Oktober 2018 ging ich mit Helmut Pichler auf Weltreise, auf Expedition oder einfach auf Abenteuerfahrt. Der bekannte Weltenbummler widmete uns eine kleine Lücke in seiner vagen „Freizeit“ zwischen Weltenbummeln und Vorträgen. Kaum ein Fleckchen auf dieser Erde wurde noch nicht vom „Gosauer“ bereist und erkundet, sogar bei den letzten Naturvölkern in Papua-Neuguinea war Helmut Pichler und entkam hier nur knapp einer fatalen Situation.

Franz Frey - Schnitzer und Krippenbauer in EbenseeDen Abschluß meines 1. Jahres als Radiomacher beim Freien Radio Salzkammergut bildete ein Besuch beim bekannten Ebenseer Schnitzer und Krippenbauer  Franz Frey Anfang Dezember. Etliche Krippen und unzählige Krippenfiguren schuf der „letzte Ebenseer Schnitzer“, wie er selbst von sich sagt und seine Erfahrungen und Erlebnisse mit der Schnitzkultur in Ebensee in mehreren Büchern eindrucksvoll schildert.

Moderator Werner Miklautsch144 Einstiege aus meinem Musikarchiv waren in meinen Sendungen im Jahr 2019 zu hören, davon 12 Titel aus dem Bereich Blasmusik. So war etwa die Werkskapelle Steyrermühl unter  Kpm. Wilhelm Zelch zu hören, die Blasmusik St. Georg Kagran (Wien), der Musikverein Pinsdorf, die Ortsmusik St. Konrad, die Ortsmusik Traunkirchen oder der Musikverein Reindlmühl. Die Werkskapelle Zeltweg interpretierte das Musikstück „Perpetuum Mobile“. Aber auch die Chormusik kam nicht zu kurz, der Mozartknabenchor Wien machte im Jänner den Anfang, der Vulkanlandchor Pertlstein wirkte mit, so wie auch der Evangelische Kirchenchor Gosau unter der Leitung von Peter Pfaff oder auch der Volksliedchor Ohlsdorf unter Alois Schausgruber. Mit über 3 ½ Stunden nahm die Volksmusik den Hauptanteil der Musikarten in meinen Sendungen im Jahr 2019 ein und Karl Pumberger-Kasper lieferte in 10 Sendungen insgesamt 42 Minuten und 36 Sekungen seine humoristischen Einlagen und der Heimatdichter war auch zu Gast in meiner Oktober-Sendung.

Prof. Rudolf BodingbauerDas Jahr 2020 begann gleich einmal mit einer traurigen Meldung für mich. Der ehemalige Militärkapellmeister Prof. Rudolf Bodingbauer ist kürzlich verstorben, ein Mensch, den ich mochte. Ein Mensch, der mir gut gesinnt war und mit seinem Enfühlungsvermögen mehr erreichte, als viele andere. Rudolf Bodingbauer war einer, der bei mir die Prüfung zum Orchesterleiter abnahm und genau erkannte, ob jemand etwas weiß oder nicht. Mein Senderkollege Franz Schindlauer überließ mir seinen Sendeplatz für eine „Blasmusik aktuell – Spezial“.
Ein weiteres Mal überließ mir der Franz seinen Sendeplatz, nämlich am 15. August für eine Reportage vom Pfeifertag, coroanabedingt aus dem Vorjahr vom Feuerkogel und nicht wie vorgesehen von der Blaa-Alm.

Rettung aus der Luft hieß es im Februar 2020, als ich die Besatzung des Rettungshubschrauberstützpunktes Martin 3 in Scharnstein besuchte. Höchst interessant war das! Karl Panzenbeck war am 3. Mai Mittelpunkt meiner Sendung, bevor es im Juni zur „INSEL, dem Mädchen- und Frauenzentrum“ nach Scharnstein ging. Und dann wurde es „geistig“ – hochgeistig sogar! Ich war Gast bei der „Brennerin am Attersee„, ich war bei Hartmut Gföllner, dem Leiter der  Flugschule für Drachenfliegen und Paragleiten im Salzkammergut und war auch am Feuerkogel beim Fritz Grashäftl, dem Wetterwart der ZAMG-Wetterstation.

Corona - musikalische Skizzen von Georg ReindlBad Goisern war Ziel meiner Sendung für August wo ich mich mit Rudi Aumüller traf, der mir viel über die traditionellen Dörrhüttel erzählte und auch mit mir geneinsam das eine oder andere Hüttl besuchte. Danach ging es für mich nach Bayern zum Komponisten und Oberkrainer-Spezialisten Georg Reindl, der mir die Exklusivrechte zur Erstausstrahlung seines aktuellen Werkes „Corona – Covid 19“ erteilte. Ärztlichen Beistand leistete mir dabei Dr. Dominik Spindler, der mitten in der Übergabe der Hausarzt-Ordination von Dr. Kurt Hochrainer in Ohlsdorf ist.

Münzen und der dahinterstehende Münzensammler-Verein standen im Mittelpunkt meiner Sendung im September, wie auch Manfred Stiegler, bekannt unter der Bezeichnung „Ziach-Dokta„, einer, der das Innenleben von Steirischen Ziehharmonikas bestens kennt und der sogar solche selbst erzeugt. Im Herbst ging es ins Tierheim Altmünster zu Jenny Breiteneder, die mir einen interessanten Einblick in die Tierwelt zum Welttierschutztag gewährte, bevor ich noch einmal auf den Feuerkogel bei Ebensee zog, um mit dem Almer Gerhard Preiner über das Almleben zu reden. Für Allerheiligen war es mir ein Bedürfnis, mit einem Bestatter Reinhold Anlanger in Bad Ischl über seine Aufgaben zu reden, und zu erfahren, was der Tod für einen Bestatter bedeutet. Ein sehr angenehmes und informativen Gespräch war das.

Weltlicher ging es in der nächsten Sendung zu, als ich die Modelleisenbahnfreunde Ebensee besuchte und erfuhr, was ein Schattenbahnhof ist und wie so ein Bahnbetrieb auf der Modellbahnanlage in Ebensee funktioniert. Schlußendlich war ich in der Viechtau eingeladen, wo mir Hans Gaigg, Kenner und langjährige Leiter des Heimathauses Viechtau in Neukirchen bei Altmünster eindrucksvoll meine Neugier über diese Heimatkultur stillte.

Den Jahresabschluß 2020 bildet eine Sendung, für die ich mich auf eine Weihnachtliche Roas mit Stationen in Gosau, Bayern, im Innviertel, Niederösterreich und Burgenland sowie in der Steiermark begab. Ich blickte dabei in vorweihnachtliche Stuben und interessante Menschen lassen uns teilhaben an Gedanken über ihre Weihnachten, ihren Erinnerungen an die stillste Zeit im Jahr und die Gebräuchlichkeiten um den Heiligen Abend.
Und damit wünsche ich allen Zuhörerinnen und Zuhörern
Gesundheit im Neuen Jahr 2021!
da
Werner Miklautsch

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